Die Magie von Natha Yoga

Aktualisiert: Juli 10


Yoga- und Pilgerreise Kashmir, Zanskar & Nordindien 2016 Einführung Egal, aus welchen Gründen wir Yoga üben, es tut einfach gut. Egal, ob die Gesundheit, das Wohlbefinden, die Stressreduktion, die Fitness oder die Meditation im Vordergrund stehen, man kann viele eigene Erfahrungen dabei machen. Es gilt nicht den Intellekt zu schärfen, dieser kann sogar hinderlich sein. Egal, wie grob- oder feinstofflich die Wahrnehmung ist, ob man energetische oder Zustände von Stille, Liebe, Glückseligkeit erfährt, für jeden Menschen hat es etwas dabei, sei dies körperlicher oder subtiler Art. Das ursprüngliche Ziel von Natha Yoga ist Eigenständigkeit, Erkenntnis des wahren Selbst und die innere Freiheit zu erfahren, in unserer Lebenszeit, die wir haben. Die eigenen Handlungen und die Art und Weise wie wir denken, bestimmen den Weg und ob wir glücklich sind oder nicht. Nicht das göttliche Wesen oder ein höheres Bewusstsein ist allentscheidend. Praktische Erfahrung der Yogaphilosophie "Natha Yoga, ist die praktische, reale Erfahrung der Yogaphilosophie."


Wie kann diese Erfahrung erreicht werden? Wichtige Elemente sind die Orte der Wahrnehmung, wie der Herzbereich, das Gravitationszentrum, die Mittellinie. Der Einbezug der Atmung, mal spontan und beobachtend, dann wieder führend mit der Anwendung der Bandhas, wichtiger Energieverschlüsse, die das Prana im Körper massiv erhöhen. Natha Yoga enthält alle Aspekte, körperlich bis feinstofflich, damit den Schüler*innen eine komplette vollständige Erfahrung und Bewusstheit ermöglicht wird. Praktizieren von Yoga ist wichtiger als viel über Yogaphilosophie zu lesen. Die ausschlagenden Elemente, die ich nirgendwo sonst in einer Yogastunde erfahren habe, sind: ° Die Energie in der Yogastunde, nach der Stunde und während der Woche. ° Fokus, durchziehen und führen der Yogastunde. ° Das Alignment und der Einbezug möglichst vieler Strukturen. ° Ausgeklügelte Abläufe und Posen in der Langsamkeit mit Koordination des Atems, die bewusst aus der inneren Mitte ausgeführt und dann innegehalten werden. ° Die achtsame Yogapraxis, wo nichts mehr Platz hat ausser der gegenwärtige Moment des Fühlens und Hörens von dem was hier und jetzt ist. ° Heranführung an die Bandhas, die Energie, Vitalität, Innehalten, Raum bedeuten. ° Kaya kalpa Kur, Reinigung Verdauungstrakt/Ernährung/Entgiften. ° Retreats, respektive Möglichkeiten, in der Linie der Nath Yogis in Europa auf zugängliche Art mit Gleichgesinnten üben zu können. ° Meditation stellt sich natürlich ein, während dem Üben, nach der Praxis.

° Das Wissen von Zahra Boutaleb, welches sie für uns westliche Menschen so vermittelt, dass es bei uns ankommt. Ein Wissen das oral und praktisch übertragen wird. Dieses Wissen ist «geheim» im Sinne von «dem wird gegeben, der darum bittet». Eine Meisterin die führt und dir trotzdem die totale Freiheit lässt. Nach meiner sechzehn- jährigen Erfahrung mit ihr weiss ich, dass es sehr wenige Meister*innen gibt wie sie. ° Wer anwesend und hingebungsvoll ist, dem wird viel gegeben. Wichtige Fragen werden nicht per SMS, Zoom oder Mail beantwortet, sondern in realen Unterricht. ° Entkonditionierung von Allem und wahrnehmen was ist, ohne dass Realität und Vorstellung so weit auseinanderklaffen, sondern zusammenkommen, Eins sind. ° Die Kraft in einer lebendigen heute noch gelebten Tradition ist sehr kraftvoll. ° Alles ist eins, frei von Verurteilung und Wertung. Welchen Mehrwert bietet Natha Yoga für dich? Natha Yoga bietet Mehrwert und weit weg der heute oft oberflächlichen Yogaunterrichts. Du wirst mit klaren Anleitungen deinen Körper gemäss deinen momentanen Möglichkeiten neu ausrichten. Du wirst Aspekte von deinem Körper wahrnehmen, die neu sind, Muskeln entdecken, du wirst ein Gespür für deinen Atem bekommen, mit deiner inneren starken Mitte in Kontakt kommen und erfrischt, gelöst und ausgeglichen aus der Yogastunde kommen. Die Gründe für die Verwässerung von Yoga sind, dass viele Yogalehrer nicht in einer Tradition üben, es fehlt an Erfahrungen der subtilen und feinstofflicheren Elemente. Um diese erfahren zu können, braucht es einen Meister*in, jemand der das Wissen hat. Oft kommen neue Schüler*innen zu mir in den Unterricht, die noch nie etwas von Bandhas gehört haben, mit verspanntem Zwerchfell, Solarplexus komplett zu. Obwohl sie schon jahrelang Yoga geübt haben, fehlt die solide Basis. Viele Frauen üben zu sehr in der Beweglichkeit, stossen in Rippen und Gelenke und sind nicht verbunden mit der inneren Mitte. Der Mensch, wenn er nicht geführt wird, macht das, was für ihn einfach ist, der Weg des geringsten Widerstandes. Bewegungen und Posen zu üben, aus der Komfortzone heraus zu gehen, macht man meistens nicht, wenn man zu Hause übt. Die Basis von Alignierung, Haltung im Fluss der Energie, fehlt bei vielen, weil es ihnen niemand gelehrt hat. Viele Yogalehrer*innen sind selbst müde, das Energielevel ist tief, weil die Anforderungen des Alltags, mit Kindern und Familie und dem Beruf den sie ausüben, sie zu sehr beansprucht. Sehr wenige Yogalehrer leben vom Yogaunterricht und sehen den Unterricht als ihre Haupttätigkeit an. Dies ist auch nicht unbedingt nötig, so lange man so viel in den Yoga investiert, dass die Energie fliessen kann, und man genährt ist. Wie Zahra Boutaleb so schön sagt: "Manchmal kommt die Energie durch eine Tür oder sie kommt durch zwei oder mehrere Türen". «Mache etwas hobbymässig und du kriegst Hobby». Aus dem Mangel heraus oder aus Lust von Kreativität neue Abläufe zu entwickeln, neue Methoden zu erfinden, entstehen dann ganze Yogastile und Bewegungsabläufe, die keine fundierte Basis haben. Diese Basis und Grundgesetze der Energie , die von den Yogis kommt – es sind Yogis und Meister aus Indien - die über hunderte von Jahren überliefert wurden, werden oft nicht mehr vermittelt. Einen Yoga zu finden, angepasst an die westliche Lebensweise, ohne dass die Tiefe zu sehr verloren geht, ist eine hohe Kunst und die findet man nicht oft. Es ist spannend zu sehen, wie die Yogaschüler, die während längerer Zeit, seit Jahren, Natha Yoga üben, einfach diese Stabilität und Verankerung haben - auch im Leben. Ich sehe die Yogalehrer in Ausbildung, wir alle, in diesem Prozess des Lernens und wie jede Person sich entfaltet und wie das energetisch wie körperlich sichtbar ist. Natha Yoga ist für Einsteiger wie Fortgeschrittene gut geeignet Mit Natha Yoga, welcher übrigens für Anfänger wie für Fortgeschrittene gut geeignet ist, geben wir dir mit unserem Schweizer Nahta Yoga Verein die Möglichkeit, einen Yoga zu praktizieren, welcher DIR so unendlich viel bieten kann. In den letzten Jahren wurde dieser Yoga angepasst an die heutigen Menschen, da viele nicht mehr in ihrem Körper anwesend sind. Ihr Stress ist sehr gross und sie können auch die Anleitungen zum Teil gar nicht mehr richtig aufnehmen, weil «ihr Fass» schon übervoll ist. Die gute Nachricht ist, dass Dank Natha Yoga eine Oase der inneren Ruhe und Verbundenheit erfahren werden kann. Der Körper erfährt mit diesem integralen Yogastil, der übrigens an der Entwicklung von Hatha Yoga massgeblich beteiligt war, eine komplette Yogapraxis. Du wirst genährt, energetisch vitalisiert, der Körper wird gestärkt und durch alle Ebenen Leichtigkeit und eine tiefe Erholung und Regeneration erfahren. Wie oft sollte man Yoga üben? Eine gute Formel ist: 99% Praktizieren, 1% Theorie. Wenn du also 30 Min. Videos, Podcast hörst oder in einem Yoga relevanten Buch liest, sollten Asanas, Pranayama, Meditiation 49.5 Stunden betragen. Somit ist sicher, dass Yoga nicht "intellektualisiert" wird. Alles klar, dann rollen wir mal die Yogamatte aus... Dankbarkeit Meine persönliche Erfahrung mit Natha Yoga, fühlte sich an, wie «ein Blitz», ein Verliebtsein. Ich hatte bei der ersten Yogastunde ein grosses Aha-Erlebnis: «Ach so, DAS ist das wirkliche Yoga!». Etwas hatte mich tief im Inneren berührt und ich blieb einfach dran, am Natha Yoga. Ich habe bestimmt schon fünfzehn Kaya kalpa Kuren gemacht. Dieses Ausreinigen hat mir so viel gebracht, für meine Achtsamkeit, meine Erkenntnisse, für meine Weiblichkeit, fürs Loslassen und einfach Sein. Kein Geldbetrag den ich investiert habe, in die Yogapraxis der Nath Yogis, würde dem genügen, was ich zurückbekommen habe und dafür bin ich unendlich dankbar. Namasté Andrea

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